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Freitag, 22. Februar 2013

Team Fortress 2 auf Steam native unter Ubuntu 12.10 64bit Linux

Ingame Video von Team Fortress 2 auf Ubuntu 12.10






Die Linux-Version von TF2 läuft wirklich butterweich, obwohl mit meiner eher durchschnittlichen Hardware alle Settings auf high gestellt sind und ich dabei noch das Video aufgenommen habe.

Danke, Valve!

Software:
  • Ubuntu 12.10
  • Radeon 13.1 Treiber von AMD
  • TF2 Settings high, AA 4x, Aniso 4x
  • Kazam Screen Cature (windowed mode)
  • Audacity (Audiospur-Bearbeitung)
  • avconv (De-)muxing

Hardware:
  • Phenom 2 X4 965 @ 3,4GHz (stock speed)
  • AMD Radeon HD 6770 (stock speed)

Wie auch schon in meinem Counter-Strike 1.6 Post erwähnt, hier nochmal der Tipp:

Um Team Fortress 2 zum Laufen zu kriegen, muss übrigens der 13.1 Catalyst Treiber installiert werden, der momentan nur von der AMD-Webseite zu kriegen ist.
Eine Installationsanleitung gibts hier:
http://wiki.cchtml.com/index.php/Ubuntu_Quantal_Installation_Guide#Before_you_start

Bei Nvidia-Grafikkarten wirds wohl dementsprechend der neuste Nvidia-Treiber von Nvidia.com sein.

Mittwoch, 13. Februar 2013

wget lange Wartezeit unter Linux

Wenn bei euch wget (und andere Netzwerk-Programme) ungewöhnlich lange Timeouts haben oder in Warteschleifen hängen und 10 bis 20 Sekunden lang gar nichts zu tun scheinen, solltet ihr mal probieren, ipv6 in den Netzwerkeinstellungen (genauer: in den Eigenschaften der Netzwerkverbindung) zu deaktivieren.
Danach rannte das Netzwerk jedenfalls bei mir wieder.

Ob man davon betroffen ist, kann man das auf der Kommandozeile testen, und zwar mit:
wget google.de
Wenn alles ok ist, wird der Befehl direkt ausgeführt und die startseite von google heruntergeladen.
Wenn der Befehl allerings einige Sekunden lang erstmal gar nichts macht, solltet ihr in eurem Netzwerkmanager/Verbindungsmanager ipv6 deaktivieren.
("Netzwerkverbindungen" -> "Netzwerke bearbeiten" -> benutzte Netzwerkverbindung auswählen und "Eigenschaften" -> "ipv6" -> "Ignorieren" auswählen)


Montag, 4. Februar 2013

Android 4 Handys unter Ubuntu 12.10 mounten

Seit Android 4 ists nicht mehr so einfach, auf sein Android-Handyx oder Tablet zuzugreifen.
Sei es ein Samsung S3, ein Nexus 7 oder (wie in meinem Fall) ein LG P880 4x HD.
Wir sind zwar weit davon entfernt, die Probleme von Iphone-Besitzern zu haben (nie wieder Iphone! ^^), allerdings ist es kein Schritt in die richtige Richtung:-/
Es gibt nämlich bei den meisten Handys die Option "USB Festplattenspeicher" nicht mehr, und das Handy kann dadurch nicht mehr als ganz normales USB-Laufwerk angesprochen werden.


Unter Ubuntu 12.10 hilft und da zum Glück jmtpfs.

Ich habe das Paket mal vorkompiliert, da die Version des Entwicklers ohne Änderungen im Sourcecode nur auf Ubuntu 12.04 zu kompilieren geht.
Die Installation ist kinderleicht und sollte mit jedem Ubuntu 12.10 64bit funktionieren.

ich habe das hier mal copy&paste-gerecht angerichtet:

(bitte als User ausführen)
sudo adduser $USER fusewget -O jmtpfs_0.4-1_amd64.deb http://ubuntuone.com/6ow9TkLjKawj8PiZrrTdlDdpkg -i jmtpfs_0.4-1_amd64.debcdmkdir android

An dieser Stelle muss man das Android-Handy über USB anschliessen, gemountet wird es dann mit:
jmtpfs android/
Schon kann man über den Dateimanager im neu erstellten Ordner "android" auf den Telefonspeicher und die Speicherkarte zugreifen.
Aushängen kann man das Telefon mit
sudo umount ~/android
Falls etwas nicht klappt, kann man auch mal auf der Homepage des Entwicklers vorbeischauen, eventuell gibt es ja schon eine neuere Version als 0.4. Allerdings gibt es da zum jetzigen Zeitpunkt halt nur ein Source-Paket für die Version 12.04 zum selbst Kompilieren, was ich euch hier abgenommen habe.

Falls man das Paket aus welchen Gründen auch immer restlos deinstallieren will, geht das übrigens mit:
dpkg -r jmtpfs
 Viel Spass ^^


Sonntag, 3. Februar 2013

Gui für livestreamer unter Linux

Livestreamer, das Programm, mit dem man einen Livestream über VLC und Mplayer anschauen kann (Installationsanleitung hier), gefällt mir so gut, dass sich eine kleine Gui namens "livestreamergui" dafür geschrieben habe.



Dafür muss TK installiert sein, das gibts im Softwarecenter als "TK runtime" oder mit
sudo apt-get install tk

Das Script einfach hier herunterladen und mit
rechter Maustaste -> Eigenschaften" -> "Zugriffsrechte" -> "Ausführbar machen"
ausführbar machen und mit Doppelklick starten:-)

Oder natürlich mit
chmod +x livestreamergui.sh
Ausführen dann mit
./livestreamergui.sh
Bleibt zu bemerken, dass der Start eines Videos wie schon erwähnt teilweise bis zu 20 Sekunden dauert, was aber nicht stört, weil man ja solange den Flash-Stream gucken kann^^
[edit] Anscheinend liegt die 20-Sekunden-Verzögerung daran, dass manche Anwendungen mit ipv6 zu kämpfen haben. Wenn man ipv6 in den Eigenschaften seiner Netzwerkverbindung deaktiviert, kann man bei einigen Sachen ziemlich lange Warteschleifen umgehen.


Download:
https://docs.google.com/file/d/0B7sHBtHu8YEtZE8xdmdoSHByQkk/edit?usp=sharing

ps: Chrome meckert natürlich, weil der Download ein ausführbares Script ist, allerdings kann man sich das natürlich mit einem Texteditor angucken und sehen, dass da nichts Schlimmes drinnensteht. Oder, was noch besser ist, erweitern. Viele Streamingdienste habe ich gar nicht getestet, weil ich dort keinen Stream gefunden habe, etc.
Hauptsache twitch.tv, justin, dailymotion und ustream gehen^^

Linux: Flash-Streams mit Hardware-Beschleunigung schauen

Wer schon immer genervt davon war, dass der Linux Adobe Flash-Player keine Hardwarebeschleunigung hat und die CPU (anstatt der GPU) mehr arbeiten muss als notwendig, bei wem die Streams sogar laggen, weil seine CPU zu schwach ist für 1080p Streams, dem kann geholfen werden.
Es gibt das kleine nette Python-Programm livestreamer, das den Stream einfach in Mplayer oder VLC routet.
Herunterladen kann man es sich hier: https://github.com/chrippa/livestreamer
Unter Linux kann  man es allerdings einfacher installieren, wenn man das Paket python-pip, den Python package installer, installiert hat.
python-pip (und das für livestreamer benötigte rtmpdump)  installiert man einfach mit dem Softwarecenter (getestet auf Ubuntu 12.10) oder mit
sudo apt-get install python-pip rtmpdump
Danach kann man livestreamer installieren:
sudo pip install livestreamer
Fertig:-)
Man kann jetzt zum Beispiel twitch.tv-Videos von der Konsole aus mit
livestreamer twitch.tv/{Kanalname} {qualität}
starten, Der Standard-Videoplayer dabei ist VLC.
Als Qualität kann man die verfügbaren Qualitäten wie "360p" oder "720p"angeben oder "best", das die beste verfügbare Qualität benutzt. Gibt man keine Qualität an, gibt das Script die verfügbaren Qualitäten aus.
Ein Beispiel, wie man einen Stream startet:
livestreamer twitch.tv/taketv best
Wer lieber eine grafische Oberfläche für livestreamer benutzt, weil es ihm zu umständlich ist, jedesmal die Konsole zu öffnen, für den habe ich eine kleine Gui in Python geschrieben:
http://dasgrosselama.blogspot.de/2013/02/gui-fur-livestreamer-unter-linux.html


Mit dem Script kann man auch Streams von Gomtv und OGN (ongamenet) schauen, wenn man die dafür nötigen Daten in der Datei ~/.livestreamerrc einträgt. Ein Beispiel dafür gibts auf der Webseite.

Zur Vervollständigung hier nochmal alle Services, die momentan (v1.4.1) von livestreamer unterstützt werden:

  • Dailymotion
  • GOMTV.net (live und VOD) 
  • livestream.com und new.livestream.com
  • ongamenet.com
  • SVTPlay (live und VOD)
  • Twitch/Justin.tv
  • UStream
  • YouTube Live

Wer Flash bei Youtube generell umgehen will, kann das übrigens noch einfacher machen.
Geht einfach auf http://www.youtube.com/html5, dort kann man voreinstellen, dass Youtube nur HTML5 anstatt Flash benutzt.
Man muss dazu allerdings bei Google oder Youtube angemeldet sein.
Wenn kein Flash-Plugin installiert ist, wechselt Youtube übrigens automatisch auf HTML5-Streaming!

Samstag, 2. Februar 2013

SSD unter Ubuntu superschnell

Als ich meine SSD unter Windows 7 frisch installiert hatte mit einem clean install und Windows 7 64bit Ultimate, war ich nicht besonders beeindruckt von der Bootgeschwindigkeit. Klar war es etwas schneller als meine alte Sata-Magnetdrehscheibe, aber Win 7 hat immer noch 25 Sekunden gebraucht zum Booten. Im Bios auf AHCI unzustellen hat da auch nicht viel dran verändert, ebensowenig die ganzen empfohlenen Registry-Tweaks und Optimierungen wie zb. Superfetch und Prefetching deaktivieren, Windows search abschalten, Ready Boost und Boot-Time Defragmentierung abschalten, etc etc.

Als ich dann aber gestern Ubuntu installiert habe, ist mir fast die Kinnlade runtergefallen.
Nach dem Installieren bootet Ubuntu vom Bootloader bis zum Loginscreen in 4 (!) Sekunden. Das Login ist in weniger als 1 Sekunde erledigt, quasi instant.
Ich bin immer noch ganz schockiert von der Geschwindigkeit^^

Da hat man echt keine Lust mehr, nach dem Anschalten Windows zu booten;-)


Ubuntu 12.10 Bei Desktop Symbolen die Schriftgrösse ändern

Wer bei Ubuntu 12.10 die Schriftgrösse unter den Desktopsymbolen ändern will, muss ziemlich lange suchen. Die entsprechende Einstellungsmöglichkeit wurde anscheinend von den Programmierern bei den anderen Schriftarten-Auswahldialogen komplett vergessen.
Zuerst muss man gconf-tools installieren:
sudo apt-get install dconf-tools

 Dann kann man dconf-editor ausführen:

dconf-editor
 Dort unter org/gnome/nautilus/desktop kann man das Feld "Font" auf zb. "Ubuntu 11" ändern. Der Standard-Eintrag ist "normal".

In der Konsole kann man bei installierten dconf-tools auch einfach
gsettings set org.gnome.nautilus.desktop font "Ubuntu 11"
tippen, das tut's auch.

Danach Desktop neu starten bzw aus- und wieder einloggen und die Schrift sollte dementsprechend kleiner sein.

Wenn Nautilus buggt und nicht seinen eigenen Font benutzen will (passiert hier gerade), kann man den Standardfont des Systems verkleinern., da Nautilus dann diesen benutzt.

Bei 12.04, 11.10 und früheren Versionen geht das übrigens mit MyUnity, was es für 12.10 jedoch (bisher) nicht gibt.